GESUNDHEIT

Wassereinlagerungen und geschwollene Beine

Warum Füße anschwellen, wann du ärztlichen Rat suchst und was Linderung bringt.

HeyMom Redaktion 🩺 Schwangerschaft 2 Min. Lesezeit
Wassereinlagerungen und geschwollene Beine

Wassereinlagerungen (Ödeme) sind in der Schwangerschaft sehr häufig und meist harmlos. Das größere Blutvolumen, die hormonellen Veränderungen und der Druck der wachsenden Gebärmutter auf die Venen lassen Flüssigkeit im Gewebe zurückbleiben. Betroffen sind vor allem Knöchel, Füße und Hände. Im 3. Trimester und bei Hitze wird es deutlicher.

Was Linderung bringt: Die Beine hochzulegen und auszuruhen (mehrmals am Tag 15-20 Minuten) hilft sehr. Langes Stehen oder Sitzen vermeiden und einmal pro Stunde ein paar Schritte gehen, tut gut. In Seitenlage zu liegen (links oder rechts) kann die untere Hohlvene entlasten.

Zur Ernährung: Weniger zu trinken verringert Ödeme nicht; über den Tag ausreichend zu trinken tut deiner Gesundheit gut, auch wenn es kaum Belege dafür gibt, dass es Wassereinlagerungen deutlich reduziert. Salz zu reduzieren, aber nicht ganz zu streichen, ist sinnvoll. Kaliumreiche Lebensmittel wie Banane, Avocado und Kartoffeln unterstützen den Flüssigkeitshaushalt.

Worauf du achten darfst: Plötzliche starke Schwellungen an Gesicht und Händen oder Schwellungen zusammen mit Kopfschmerzen und Sehstörungen können auf eine Präeklampsie hinweisen; dann meldest du dich noch am selben Tag ohne zu warten bei deiner Ärztin oder im Kreißsaal. Schmerzen, Schwellung und Rötung an nur einem Bein können auf ein Blutgerinnsel (tiefe Venenthrombose) hindeuten und sollten ebenfalls am selben Tag abgeklärt werden. Kommen Atemnot oder Brustschmerzen dazu, rufst du die 112.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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