Hautpflege in der Schwangerschaft
Dehnungsstreifen vorbeugen, Pigmentflecken und sichere Kosmetik.

Die steigenden Östrogen- und Progesteronspiegel können deine Haut deutlich verändern. Am häufigsten sind Dehnungsstreifen, Pigmentflecken (Melasma, die sogenannte Schwangerschaftsmaske), mehr Unreinheiten und Juckreiz. Die meisten dieser Veränderungen sind hormonell bedingt und bilden sich nach der Geburt weitgehend zurück — sei geduldig mit dir.
Für keine Methode ist belegt, dass sie Dehnungsstreifen verhindert; die Veranlagung spielt eine große Rolle. Regelmäßiges Eincremen tut der Haut trotzdem gut und kann Juckreiz lindern. Cremes mit Kakaobutter, Mandelöl oder Vitamin E helfen, die Haut feucht zu halten. Ab dem 2. Trimester lohnt es sich, Bauch, Brust, Po und Oberschenkel regelmäßig einzucremen.
Bei Kosmetik gilt: Retinol und andere Retinoide (unabhängig von der Dosis), hoch dosierte Salicylsäure sowie Produkte mit Hydrochinon oder Formaldehyd besser meiden. Sichere Alternativen sind Hyaluronsäure, Niacinamid (Vitamin B3), niedrig dosierte Glykolsäure, Vitamin-C-Serum und Sonnencremes auf Zinkoxid-Basis.
Sonnenschutz ist jetzt wichtiger denn je — die Schwangerschaftshormone kurbeln die Melaninbildung an, sodass Pigmentflecken leichter entstehen. Eine Breitband-Sonnencreme mit LSF 30 oder höher ist eine gute Gewohnheit. Auch Hut und Schatten schützen wunderbar.
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