PSYCHOLOGIE

Stress bewältigen in der Schwangerschaft

Wie sich Dauerstress auf das Baby auswirkt und was dagegen hilft.

HeyMom Redaktion 🧠 Schwangerschaft 1 Min. Lesezeit
Stress bewältigen in der Schwangerschaft

Lang anhaltender Stress in der Schwangerschaft kann den Cortisolspiegel erhöhen, und das kann sich auf die Entwicklung deines Babys auswirken. Studien deuten darauf hin, dass ein hohes Stressniveau mit Frühgeburt, niedrigem Geburtsgewicht und der späteren Entwicklung des Kindes zusammenhängen kann — du musst dir deswegen aber keine zusätzlichen Sorgen machen, denn mit Stress umzugehen kann man lernen.

Woher der Stress kommt: Arbeitsdruck, Geldsorgen, Veränderungen in Beziehungen, gesundheitliche Ängste, widersprüchliche Informationen, Druck aus der Familie und gesellschaftliche Erwartungen sind bei Schwangeren sehr verbreitete Stressquellen. Allen Stress aus dem Leben zu verbannen, geht nicht — mit ihm umzugehen zu lernen, geht sehr wohl.

Techniken zum Stressabbau: Probiere 10-15 Minuten Meditation oder tiefe Atemübungen am Tag. Zeit in der Natur kann das Cortisol senken. Dein soziales Netz zu stärken, ist sehr wertvoll. Auch „Nein“ sagen zu können, ist eine Form von Selbstfürsorge. Und alles, was dich zum Lachen bringt, tut deiner Seele gut.

Praktische Schritte: Eine tägliche Sorgenliste zu führen und sie in „lösbar / nicht lösbar“ zu trennen, entlastet den Kopf. Dem Schlaf Priorität zu geben, dich regelmäßig zu bewegen und Informationen aus verlässlichen Quellen zu holen, macht ebenfalls einen Unterschied. Wenn der Stress deinen Alltag belastet, hol dir Unterstützung — das ist ein Zeichen von Stärke.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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