Umgang mit Ängsten und Sorgen
Anzeichen von Angst, Bewältigungsstrategien und professionelle Hilfe.

Sorgen und Ängste in der Schwangerschaft sind ausgesprochen häufig — und sie machen dich nicht schwach. Die Gesundheit des Babys, die Angst vor der Geburt, finanzielle Sorgen und die Frage, ob du bereit bist, Mutter zu werden, gehören zu den häufigsten Themen. Wenn du das fühlst, bist du nicht allein.
Es hilft, zwischen normaler Sorge und einer stärkeren Angst zu unterscheiden. Wenn die Sorge dauerhaft und nicht steuerbar ist, wenn Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Panikattacken hinzukommen oder du deinen Alltag nicht mehr bewältigst, ist ein Gespräch mit einer Fachperson sehr wertvoll.
Zur Bewältigung: Atemübungen (die 4-7-8-Technik), Achtsamkeitsmeditation (10 Minuten am Tag), Tagebuchschreiben (Sorgen aufzuschreiben entlastet) und Bewegung (Spaziergänge, Yoga). Statt endlos im Internet zu recherchieren, hilft es außerdem, dich auf verlässliche Quellen zu beschränken.
Professionelle Hilfe: Wenn die Beschwerden deinen Alltag beeinträchtigen, ist Unterstützung durch eine Fachperson für perinatale psychische Gesundheit sehr klug. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt bei Angst in der Schwangerschaft als wirksam. Um Hilfe zu bitten, ist eines der schönsten Dinge, die du für dein Baby tun kannst.
Tools, die dir bei diesem Thema helfen
Kostenlos und sofort im Browser. Wenn du dich anmeldest, sind deine Einträge dieselben wie auf deinem Handy.