PSYCHOLOGIE

Angst vor der Geburt (Tokophobie)

Woher die Angst kommt, Vorbereitung Schritt für Schritt und Unterstützung.

HeyMom Redaktion 😊 Schwangerschaft 1 Min. Lesezeit
Angst vor der Geburt (Tokophobie)

Angst vor der Geburt (Tokophobie) kennen viele Frauen, und dieses Gefühl zu haben ist völlig normal. Sie kommt sowohl bei Frauen vor, die noch nie geboren haben, als auch bei jenen, die eine schwere Geburt hinter sich haben. Professionelle Unterstützung hilft dabei wirklich sehr.

Zu den Quellen der Angst zählen die Angst vor Schmerzen, vor Kontrollverlust, davor, dass dem Baby oder dir etwas passiert, sowie negative Geburtsgeschichten. Diese Ängste auszusprechen, statt sie für dich zu behalten, ist der erste und wertvollste Schritt.

Bewältigungsstrategien: einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen — Wissen nimmt Angst. Den Geburtsplan aufschreiben und mit der Ärztin oder Hebamme besprechen. Eine unterstützende Begleitperson wählen (Partner, Mutter, Doula). Atem- und Entspannungstechniken schon jetzt lernen. Und positive Geburtsberichte lesen oder hören.

Professionelle Möglichkeiten sind unter anderem eine Psychologin mit perinatalem Schwerpunkt, Hypnose (mit eigenen Protokollen für Geburtsangst), EMDR (bei einer früheren traumatischen Erfahrung) und die Begleitung durch eine Doula. Hilfe zu suchen ist keine Schwäche — es ist ein schönes Geschenk an dich und dein Baby.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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