GEBURT

Schmerzlinderung unter der Geburt

PDA, natürliche Methoden, TENS und Wassergeburt.

HeyMom Redaktion ⏰ Schwangerschaft 1 Min. Lesezeit
Schmerzlinderung unter der Geburt

Für den Umgang mit dem Geburtsschmerz gibt es viele Möglichkeiten, und es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ — wichtig ist, dass du informiert wählst und deinem Körper vertraust.

Periduralanästhesie (PDA): Ein örtliches Betäubungsmittel wird in den Rücken gegeben. Sie nimmt den Schmerz weitgehend, und du bleibst wach. Auf eine bestimmte Muttermundöffnung musst du nicht warten; nach aktuellen Leitlinien ist sie in jeder Phase der Geburt möglich, sobald du sie möchtest. Den Zeitpunkt besprichst du mit deinem Geburtsteam und der Anästhesie. Für negative Auswirkungen auf das Baby gibt es keine starken Belege — frag ruhig nach.

Ohne Medikamente: Atemtechniken (Lamaze, Bradley), warmes Wasser (Wassergeburt oder Dusche), Massage und Akupressur, ein TENS-Gerät (elektrische Reize über Elektroden am Rücken), Bewegung (Gymnastikball, Umhergehen), Hypnobirthing und Lavendel-Aromatherapie können sehr beim Entspannen helfen.

Wassergeburt: Warmes Wasser kann den Wehenschmerz lindern, die Muskeln entspannen und die Geburt verkürzen. Nicht jede Klinik bietet sie an — frag in deiner Geburtsklinik oder im Geburtshaus vorher nach. Deine Wünsche im Geburtsplan festzuhalten, ist schön — flexibel zu bleiben aber genauso wichtig, denn eine Geburt hält sich nicht immer an Pläne.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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