GEBURT

Geburtsanzeichen: wann in die Klinik?

Echte Wehen und Übungswehen, Blasensprung und die 5-1-1-Regel.

HeyMom Redaktion 📈 Schwangerschaft 1 Min. Lesezeit
Geburtsanzeichen: wann in die Klinik?

Zeichen, dass die Geburt näher rückt: Das Baby rutscht tiefer (das Atmen fällt leichter, du musst häufiger zur Toilette), der Schleimpfropf geht ab (rosafarbener oder bräunlicher, gelartiger Ausfluss), Übungswehen (Braxton Hicks), ein plötzlicher Energieschub (der Nestbautrieb) und weicherer Stuhlgang. Das alles können Vorboten sein.

Übungswehen oder echte Wehen? Übungswehen kommen unregelmäßig, lassen bei einem Positionswechsel nach, sind meist schmerzlos und vorn im Bauch zu spüren. Echte Wehen kommen in regelmäßigen Abständen, werden stärker, strahlen in Rücken und Kreuz aus und verschwinden nicht, wenn du dich anders hinlegst.

Die 5-1-1-Regel: Wenn die Wehen alle 5 Minuten kommen, jeweils mindestens 1 Minute dauern und das seit mindestens 1 Stunde so geht, ist es Zeit für die Klinik. Früher fährst du los bei: Blasensprung, Blutungen, deutlich weniger Kindsbewegungen oder starken Kopfschmerzen.

Blasensprung: Fruchtwasser ist farblos und geruchlos. Eine grünliche oder bräunliche Färbung kann auf Mekonium hinweisen — dann erreichst du am besten sofort deine Ärztin. Nach dem Blasensprung nimmst du eine Binde und fährst direkt in die Klinik.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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