Kaiserschnitt: Vorbereitung und Heilung
Geplanter und ungeplanter Kaiserschnitt, der Ablauf und die Genesung.

Beim Kaiserschnitt wird dein Baby operativ durch die Bauch- und Gebärmutterwand geholt. Ein geplanter Kaiserschnitt erfolgt aus medizinischen Gründen (Beckenendlage, Placenta praevia, vorheriger Kaiserschnitt und andere), manchmal wird er auch im Verlauf nötig. Beides sind Wege, dein Baby sicher auf die Welt zu bringen.
Der Ablauf: Meist bekommst du eine Spinal- oder Periduralanästhesie — du bleibst wach und siehst dein Baby direkt nach der Geburt. Die Operation dauert etwa 45-60 Minuten; dein Baby ist in den ersten 10-15 Minuten da. Beim „sanften Kaiserschnitt“ ist der Hautkontakt schon im OP möglich.
Die Heilung: Der Klinikaufenthalt dauert 2-4 Tage. Schon in den ersten 24 Stunden aufzustehen und langsam ein paar Schritte zu gehen, unterstützt die Genesung. Die Narbe heilt in 6-8 Wochen. In den ersten 6 Wochen hebst du nichts Schwereres als dein Baby und vermeidest anstrengende Aktivitäten. Deine Nachsorgehebamme kommt nach Hause und schaut sich die Narbe an.
Worauf du achten solltest: Bei Rötung, Schwellung, Absonderungen an der Narbe oder Fieber meldest du dich bei deiner Ärztin. Stillen ist auch nach einem Kaiserschnitt gut möglich — der Rückengriff belastet die Narbe nicht. Und ob bei einer nächsten Schwangerschaft eine vaginale Geburt (VBAC) infrage kommt, kannst du in Ruhe ärztlich besprechen.
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