GESUNDHEIT

Bluthochdruck und Präeklampsie

Anzeichen von Bluthochdruck, Risikofaktoren und wie du vorbeugst.

HeyMom Redaktion 🩺 Schwangerschaft 2 Min. Lesezeit
Bluthochdruck und Präeklampsie

Die Präeklampsie kann ab der 20. Schwangerschaftswoche auftreten und zeigt sich durch Bluthochdruck und Eiweiß im Urin. Sie betrifft nur einen kleinen Teil der Schwangeren, und dank der regelmäßigen Vorsorge — Blutdruck und Urinstreifen gehören bei jedem Termin dazu und werden im Mutterpass festgehalten — wird sie meist früh erkannt.

Auf diese Anzeichen darfst du achten: anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen (verschwommenes Sehen, Lichtblitze), Schmerzen im Oberbauch, plötzliche starke Wassereinlagerungen (besonders im Gesicht und an den Händen), Übelkeit und Erbrechen, Atemnot. Besonders bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Oberbauchschmerzen oder plötzlichen Schwellungen im Gesicht und an den Händen meldest du dich noch am selben Tag ohne zu warten bei deiner Ärztin oder im Kreißsaal. Sind die Beschwerden sehr stark oder hast du Atemnot, rufst du die 112.

Zu den Risikofaktoren zählen die erste Schwangerschaft, ein Alter über 35, eine Präeklampsie in einer früheren Schwangerschaft, chronischer Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen, Adipositas und Mehrlingsschwangerschaften. Wenn du zur Risikogruppe gehörst, empfiehlt dir deine Ärztin besondere Maßnahmen.

Zur Vorbeugung: Regelmäßige Vorsorgetermine mit Blutdruckmessung sind der wichtigste Schritt. Ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Trinken und Stressabbau tun gut. Sehr viel Salz zu meiden ist allgemein sinnvoll, doch eine Salzrestriktion beugt einer Präeklampsie nachweislich nicht vor. Bei erhöhtem Risiko kann deine Ärztin evidenzbasierte Maßnahmen wie niedrig dosierte Acetylsalicylsäure empfehlen.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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