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Stillen: ein guter Start

Richtiges Anlegen, Stillpositionen, häufige Probleme und ihre Lösungen.

HeyMom Redaktion 👶 Schwangerschaft 2 Min. Lesezeit
Stillen: ein guter Start

Stillen ist ein natürlicher Vorgang und trotzdem eine Fähigkeit, die gelernt werden will — von euch beiden. WHO und UNICEF empfehlen die ersten 6 Monate ausschließlich Muttermilch und danach Stillen mit Beikost bis zum 2. Geburtstag. Jede Stillgeschichte ist anders, und auch deine wird ihr eigenes Tempo haben.

Richtiges Anlegen: Der Mund deines Babys sollte weit geöffnet sein und nicht nur die Brustwarze, sondern auch den Warzenhof erfassen. Die Unterlippe ist nach außen gestülpt, das Kinn berührt die Brust. Wenn das Stillen wehtut, stimmt meist das Anlegen nicht — löse den Mund sanft und versuche es neu.

Positionen: Wiegehaltung (am verbreitetsten), Rückengriff (bequem nach einem Kaiserschnitt), Stillen im Liegen (ideal für nachts) und das intuitive Stillen (zurückgelehnt, das Baby auf deiner Brust). Jede Mutter findet ihre eigene Lieblingsposition — probier ruhig aus.

Häufige Probleme und Lösungen: Bei wunden Brustwarzen helfen richtiges Anlegen und Lanolinsalbe. Beim Milchstau tun häufiges Stillen und kalte Umschläge gut. Bei einem verstopften Milchgang empfiehlt die aktuelle Leitlinie (ABM 2022) kalte Umschläge, eine ganz leichte Lymphmassage, die die Haut kaum berührt, und Stillen nach Bedarf; kräftige Massage, Wärme und zusätzliches Abpumpen zum Entleeren können die Schwellung verstärken. Wenn eine Mastitis entsteht (Fieber und Rötung), melde dich bei deiner Ärztin — ein Antibiotikum kann nötig sein. Der wirksamste Weg, die Milchmenge zu steigern, ist häufiges Stillen.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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