Dehnungsstreifen pflegen und vorbeugen
Cremes, eine Pflegeroutine und der Einfluss der Gene.

Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) entstehen, wenn sich die Haut schnell dehnt und die tieferen Schichten kleine Risse bekommen. Die große Mehrheit der Schwangeren bekommt sie. Der stärkste Einflussfaktor ist die Veranlagung — wenn deine Mutter Streifen bekommen hat, ist die Wahrscheinlichkeit auch bei dir höher.
Was Streifen begünstigen kann: schnelle Gewichtszunahme, ein großes Baby, Mehrlinge, zu wenig Feuchtigkeit in der Haut und ein trockener Hauttyp. Sie zeigen sich meist an Bauch, Brust, Po, Oberschenkeln und Oberarmen.
Vorbeugen und pflegen: Ab Beginn des 2. Trimesters zweimal täglich eincremen. Produkte mit Kakaobutter, Sheabutter, Mandelöl, Vitamin E, Hyaluronsäure, Centella asiatica oder Pflegeöle sind eine gute Wahl. Mit sanften Massagebewegungen aufgetragen, fördert das die Durchblutung.
Realistische Erwartungen: Keine Creme kann Streifen zu 100 % verhindern — regelmäßige Pflege kann das Risiko aber senken und sie milder ausfallen lassen. Frische Streifen sind rot-violett und verblassen mit der Zeit. Diese Spuren gehören zu der großen Verwandlung, die dein Körper geleistet hat.
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