GESUNDHEIT

Medikamente in der Schwangerschaft

Was als sicher gilt, was du meidest und wann du ärztlichen Rat brauchst.

HeyMom Redaktion 🌸 Schwangerschaft 1 Min. Lesezeit
Medikamente in der Schwangerschaft

Medikamente brauchen in der Schwangerschaft wirklich Aufmerksamkeit. Die wichtigste Regel: vor jedem Präparat — jedes Mal — deine Ärztin fragen. Selbst scheinbar harmlose Mittel werden in dieser Zeit anders bewertet.

Als in der Regel sicher gelten Paracetamol (gegen Fieber und Schmerzen) und manche Antazida (Kalziumkarbonat). Aber auch bei „sicheren“ Mitteln solltest du dich bei Dosis und Dauer an die ärztliche Empfehlung halten.

Medikamente, die du unbedingt meiden solltest: Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (besonders ab Woche 20), Isotretinoin (gegen Akne), Warfarin (Blutverdünner), bestimmte Antibiotika und hoch dosierte Vitamin-A-Präparate. Eine wichtige Ausnahme: Hat dir deine Ärztin niedrig dosierte Acetylsalicylsäure gegen ein Präeklampsie-Risiko verordnet, setzt du sie bitte nicht wegen dieser Liste eigenmächtig ab; diese Behandlung ist gezielt für dich geplant. Die Liste ist länger — frag im Zweifel immer nach.

„Natürlich“ heißt nicht automatisch sicher. Manche Kräutertees (Salbei, Johanniskraut, Sennesblätter) können unerwartete Wirkungen haben. Wenn du wegen einer chronischen Erkrankung dauerhaft Medikamente nimmst, sprich das schon bei der Schwangerschaftsplanung mit deiner Ärztin durch. Eine unabhängige Anlaufstelle für Fragen zu Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit ist Embryotox.

Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wende dich bei allen Gesundheitsfragen an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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