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Pucken

Hüftgesund pucken, und wann du aufhörst

Etwa 5 Min.

Warum es wichtig ist

Gutes Pucken beruhigt den Schreckreflex und hilft einem Neugeborenen, zur Ruhe zu kommen. Werden die Beine eng und gestreckt eingewickelt, kann das der Hüftentwicklung schaden, und ein Baby zu pucken, das sich zu drehen beginnt, erhöht das Erstickungsrisiko.

Was du brauchst

  • Eine dünne, atmungsaktive Baumwolldecke oder ein fertiger Pucksack (kein beschwerter)

Schritt für Schritt

  1. 1 Leg die Decke als Raute hin und falte die obere Ecke etwa eine Handbreit nach unten.
  2. 2 Leg dein Baby auf den Rücken, mit den Schultern an der Falte; Kopf und Hals bleiben außerhalb der Decke.
  3. 3 Halte einen Arm gestreckt an der Seite, führ diese Seite der Decke über die Brust und steck sie unter den anderen Arm.
  4. 4 Schlag die untere Ecke hoch, aber locker: Die Beine müssen sich in der Hüfte nach oben und außen beugen können (Froschhaltung).
  5. 5 Führ die andere Seite über die Brust und steck sie hinter dem Rücken fest.
  6. 6 Kontrolle: Zwischen Brust und Decke sollten 2-3 Finger passen; Hüften und Beine bleiben locker.
  7. 7 Leg ein gepucktes Baby immer auf den Rücken. Schwitzt es, hat es feuchte Haare oder rote Wangen, nimm eine Schicht weg.
  8. 8 Hör mit dem Pucken auf, sobald dein Baby sich zu drehen versucht; das kann schon mit 2 Monaten beginnen. Wechsle zu einem Schlafsack mit freien Armen.

Häufige Fehler

  • Die Beine gestreckt und zusammengedrückt einwickeln.
  • Ein gepucktes Baby auf den Bauch oder die Seite legen.
  • Den Kopf bedecken oder unter dem Pucktuch zu warm anziehen.
  • Weiter pucken, obwohl dein Baby sich zu drehen versucht.

Wann zum Arzt

  • Die Hautfalten an den Beinen sind ungleich, ein Bein wirkt kürzer oder die Beine lassen sich beim Wickeln schwer spreizen (Hüfte untersuchen lassen).
  • Atemprobleme oder Blauwerden im Pucktuch: sofort auswickeln und 112 anrufen.
Notruf: 112
Nächster HandgriffEin weinendes Baby beruhigen Alle Handgriffe
Gesundheitshinweis

Dieser Leitfaden gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Wenn du dir Sorgen um dein Baby machst, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Quellen

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