Babyschale einbauen
Rückwärts gerichtet, Gurt straff
Etwa 15 Min. Lebenswichtig
Warum es wichtig ist
Eine richtig eingebaute, rückwärts gerichtete Babyschale ist der beste Schutz für dein Baby bei einem Unfall. Das gilt schon für die allererste Fahrt aus dem Krankenhaus nach Hause; ein Baby auf dem Arm mitzunehmen ist nie sicher.
Was du brauchst
- Eine rückwärts gerichtete Babyschale, die zu Gewicht und Größe deines Babys passt
- Die Anleitungen von Babyschale und Auto
Schritt für Schritt
- 1 Kauf die Babyschale ein paar Wochen vor der Geburt und üb den Einbau.
- 2 Bau sie auf dem Rücksitz ein, gegen die Fahrtrichtung. Nie auf einem Vordersitz mit aktivem Airbag.
- 3 Befestige sie mit ISOFIX oder dem Sicherheitsgurt, geführt wie in der Anleitung. Am Gurtverlauf gehalten, sollte sie sich nicht mehr als 2,5 cm zur Seite oder nach vorn und hinten bewegen.
- 4 Prüf die Neigungsanzeige: Der Kopf eines Neugeborenen darf nicht nach vorn kippen.
- 5 Setz dein Baby in die Schale: Bei rückwärts gerichteten Sitzen kommen die Gurte aus Schlitzen auf oder knapp unter Schulterhöhe.
- 6 Schieb den Brustclip auf Achselhöhe hoch.
- 7 Kneiftest: Wenn du nach dem Festziehen an der Schulter keine Gurtfalte mehr zusammenkneifen kannst, sitzt er straff genug.
- 8 Schnall es nicht über einer dicken Jacke oder einem Schneeanzug an; zieh den Gurt über dünner Kleidung fest und leg eine Decke darüber.
Häufige Fehler
- Dein Baby über einer dicken Jacke anschnallen.
- Den Brustclip unten am Bauch lassen.
- Es in Fahrtrichtung drehen, bevor es die Grenze der Schale für rückwärts gerichtetes Fahren erreicht hat.
- Dein Baby lange in der Schale lassen oder es zu Hause darin schlafen lassen.
Wann zum Arzt
- Lass dein Baby nach jedem Unfall untersuchen, auch wenn es gesund wirkt; die Schale muss eventuell ersetzt werden, frag beim Hersteller nach.
- Wenn sich unterwegs die Atemgeräusche verändern, es blau wird oder der Kopf nach vorn fällt und du es nicht wecken kannst: anhalten, herausnehmen und 112 anrufen.
Dieser Leitfaden gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Wenn du dir Sorgen um dein Baby machst, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.